Lernstrategien
Erfolgreich lesen, zuhören und zusammenarbeiten - das ist das Erfolgskonzept worauf Sie
aufbauen sollten.
Richtig lesen
Stellen Sie als Erstes fest, welches Leseziel Sie haben.
Formulieren Sie es - als vollständigen Satz.
Lesen Sie nicht einfach drauf los, sondern bereiten Sie "Lesen" systematisch vor.
Sie wollen ja das Wissen nicht hamstern, sondern sich aktiv mit dem Stoff auseinander setzen.
Sagen Sie nicht, das kostet Zeit!
Diese Investition zahlt sich später allemal aus, denn Sie werden den kompakten Stoff durch die Lesearbeit viel besser verstehen und vor allem auch behalten.
Verschaffen Sie sich zunächst einen Überblick über den Lesestoff und stellen Sie gleich Assoziationen zu bereits Bekanntem her. Machen Sie sich dabei bewusst Bilder, die Sie vor Ihrem geistigen Auge vorüberziehen lassen. Sie können etwas nur begreifen und sich merken, wenn Sie eine Vorstellung davon besitzen. Überfliegen Sie die Überschriften. Wenn Abbildungen vorhanden sind, schauen Sie sie dann zusammen mit etwaigen Bildunterschriften an. Formulieren Sie vor dem Lesen Fragen zu dem Inhalt, zum Beispiel indem Sie die Überschriften als Frage umformulieren. Das hilft Ihnen später, die Inhalte zu vertiefen.
Nachdem Sie einen Überblick gewonnen haben, kristallisieren Sie die Hauptaussagen heraus. Arbeiten Sie dabei am besten mit einem Bleistift oder Marker. Klären Sie an dieser Stelle auch gleich Fremdwörter oder Fachausdrücke, die Ihnen nicht bekannt sind. Bilden Sie von abstrakten Begriffen Fallbeispiele. Oder stellen Sie sich vor. Sie sollen solche Begriffe einem Kind erklären. Machen Sie sich die Bedeutung und Wichtigkeit der Informationen klar. Seien Sie kritisch dabei und unterscheiden Sie zwischen Tatsachen und Meinungen.
Sie haben ein Leseziel. Treffen Sie jetzt eine gezielte Textauswahl, überfliegen Sie den Stoff und lesen Sie anschließend genau nach. Behalten Sie die Überschriften im Blick und Ihre vorher gestellten Fragen im Hinterkopf. Wenn Sie die Texte gelesen haben, rekapitulieren Sie einzelne Abschnitte in ihren Hauptaussagen, aber verlieren Sie sich hier nicht in Details. Wissen Sie jetzt mehr als vorher, hat der Autor Ihre Fragen beantwortet? Prüfen Sie, ob Sie alles verstanden haben. Wenn nicht, nochmals gründlich durchlesen. Wenn ja, beantworten Sie jetzt Ihre selbst formulierten Fragen, und zwar so konkret, bis Sie mit Ihren Antworten zufrieden sind.
Machen Sie sich zwischendurch Randnotizen und markieren Sie Wichtiges. Sie nehmen während des Markierens die Aussage bewusster wahr und das hilft auch, wenn später Repetieren nötig ist. Schreiben Sie verstandene Kernaussagen mit eigenen Worten auf.
Stellen Sie zum Schluss den Gesamtzusammenhang her, sodass aus den gelernten Teilabschnitten der gesamte Stoff vor Ihrem geistigen Auge ablaufen kann. Neigen Sie dazu, Begriffe, Abläufe, Bedeutungen und Ähnliches zu vergessen oder müssen Sie gewisse Dinge einfach auswendig lernen, können Sie sich ein Glossar einrichten: als handliches, mobiles Karteikartensystem oder wers elektronisch mag im Computer. Beschreiben Sie das schwer Merkbare oder immer wieder Vergessene, bauen Sie sich auch "Eselsbrücken" mit einfachen, bildhaften Assoziationen. Lassen Sie es, einmal angelegt, aber nicht in der Versenkung verschwinden, sondern nutzen Sie es hin und wieder zwischendurch. Lassen Sie sich auch von anderen abfragen. Damit der Effekt des Überlernens nicht eintritt - das ist Energieverschwendung - löschen Sie die Dinge, die Sie inzwischen können.
Verschaffen Sie sich zunächst einen Überblick über den Lesestoff und stellen Sie gleich Assoziationen zu bereits Bekanntem her. Machen Sie sich dabei bewusst Bilder, die Sie vor Ihrem geistigen Auge vorüberziehen lassen. Sie können etwas nur begreifen und sich merken, wenn Sie eine Vorstellung davon besitzen. Überfliegen Sie die Überschriften. Wenn Abbildungen vorhanden sind, schauen Sie sie dann zusammen mit etwaigen Bildunterschriften an. Formulieren Sie vor dem Lesen Fragen zu dem Inhalt, zum Beispiel indem Sie die Überschriften als Frage umformulieren. Das hilft Ihnen später, die Inhalte zu vertiefen.
Nachdem Sie einen Überblick gewonnen haben, kristallisieren Sie die Hauptaussagen heraus. Arbeiten Sie dabei am besten mit einem Bleistift oder Marker. Klären Sie an dieser Stelle auch gleich Fremdwörter oder Fachausdrücke, die Ihnen nicht bekannt sind. Bilden Sie von abstrakten Begriffen Fallbeispiele. Oder stellen Sie sich vor. Sie sollen solche Begriffe einem Kind erklären. Machen Sie sich die Bedeutung und Wichtigkeit der Informationen klar. Seien Sie kritisch dabei und unterscheiden Sie zwischen Tatsachen und Meinungen.
Sie haben ein Leseziel. Treffen Sie jetzt eine gezielte Textauswahl, überfliegen Sie den Stoff und lesen Sie anschließend genau nach. Behalten Sie die Überschriften im Blick und Ihre vorher gestellten Fragen im Hinterkopf. Wenn Sie die Texte gelesen haben, rekapitulieren Sie einzelne Abschnitte in ihren Hauptaussagen, aber verlieren Sie sich hier nicht in Details. Wissen Sie jetzt mehr als vorher, hat der Autor Ihre Fragen beantwortet? Prüfen Sie, ob Sie alles verstanden haben. Wenn nicht, nochmals gründlich durchlesen. Wenn ja, beantworten Sie jetzt Ihre selbst formulierten Fragen, und zwar so konkret, bis Sie mit Ihren Antworten zufrieden sind.
Machen Sie sich zwischendurch Randnotizen und markieren Sie Wichtiges. Sie nehmen während des Markierens die Aussage bewusster wahr und das hilft auch, wenn später Repetieren nötig ist. Schreiben Sie verstandene Kernaussagen mit eigenen Worten auf.
Stellen Sie zum Schluss den Gesamtzusammenhang her, sodass aus den gelernten Teilabschnitten der gesamte Stoff vor Ihrem geistigen Auge ablaufen kann. Neigen Sie dazu, Begriffe, Abläufe, Bedeutungen und Ähnliches zu vergessen oder müssen Sie gewisse Dinge einfach auswendig lernen, können Sie sich ein Glossar einrichten: als handliches, mobiles Karteikartensystem oder wers elektronisch mag im Computer. Beschreiben Sie das schwer Merkbare oder immer wieder Vergessene, bauen Sie sich auch "Eselsbrücken" mit einfachen, bildhaften Assoziationen. Lassen Sie es, einmal angelegt, aber nicht in der Versenkung verschwinden, sondern nutzen Sie es hin und wieder zwischendurch. Lassen Sie sich auch von anderen abfragen. Damit der Effekt des Überlernens nicht eintritt - das ist Energieverschwendung - löschen Sie die Dinge, die Sie inzwischen können.
Richtig zuhören
Die Kunst des konzentrierten, aktiven Zuhörens fordert Ihnen eine Menge ab.
Gleichzeitig zuhören, mitdenken, neu formulieren, mitschreiben, sich nicht ablenken lassen ... Wer hat sich noch nicht dabei ertappt, dass die Gedanken gerne in andere Gefilde abwandern, sei es aus Unter- oder Überforderung und folglich aus Resignation.
Zuhören will genauso gut vorbereitet werden wie Lesen. Verschaffen Sie sich einen Über- bzw. Einblick in das Thema.
Werden bei Vorträgen keine oder wenig zusätzliche Medien angeboten, sorgen Sie selbst dafür, dass Sie den Stoff über mehrere Sinne aufnehmen.
Was Sie sehen bzw. veranschaulichen, behalten Sie sich zu etwa 5O%
Also, schreiben Sie nicht nur wahllos mit. Machen Sie sich beim Zuhören Bilder, die vor Ihrem geistigen Auge ablaufen. Gelingt Ihnen das nicht, ist das Vorgetragene zu abstrakt oder zu vage, dann stellen Sie - soweit das möglich ist - Rückfragen. Viele andere Zuhörer werden es Ihnen wahrscheinlich danken! Auch wenn Sie kein Talent zum Malen haben, kleine Bilder, Grafiken, Kurven, Skizzen regen Ihre Vorstellungskräfte an und das erhöht die Behaltenskurve enorm. Notieren Sie sich beim Zuhören auch eigene Fragen, die Sie beim Rekapitulieren beantworten. Versuchen Sie herauszufinden, welche Struktur der/die Vortragende gewählt hat und worin die Hauptpunkte liegen. Seien Sie kritisch, notieren Sie auch Gegenargumente. Sparen Sie dabei nicht zu sehr an Papier. Teilen Sie die Blätter am besten in drei Rubriken. Zum Beispiel:
Zuhören will genauso gut vorbereitet werden wie Lesen. Verschaffen Sie sich einen Über- bzw. Einblick in das Thema.
- Wie ist der Titel, gibt er bereits Aufschluss über die Inhalte?
- Gibt es ein Skript oder zumindest eine Inhaltsübersicht?
Werden bei Vorträgen keine oder wenig zusätzliche Medien angeboten, sorgen Sie selbst dafür, dass Sie den Stoff über mehrere Sinne aufnehmen.
Was Sie sehen bzw. veranschaulichen, behalten Sie sich zu etwa 5O%
Also, schreiben Sie nicht nur wahllos mit. Machen Sie sich beim Zuhören Bilder, die vor Ihrem geistigen Auge ablaufen. Gelingt Ihnen das nicht, ist das Vorgetragene zu abstrakt oder zu vage, dann stellen Sie - soweit das möglich ist - Rückfragen. Viele andere Zuhörer werden es Ihnen wahrscheinlich danken! Auch wenn Sie kein Talent zum Malen haben, kleine Bilder, Grafiken, Kurven, Skizzen regen Ihre Vorstellungskräfte an und das erhöht die Behaltenskurve enorm. Notieren Sie sich beim Zuhören auch eigene Fragen, die Sie beim Rekapitulieren beantworten. Versuchen Sie herauszufinden, welche Struktur der/die Vortragende gewählt hat und worin die Hauptpunkte liegen. Seien Sie kritisch, notieren Sie auch Gegenargumente. Sparen Sie dabei nicht zu sehr an Papier. Teilen Sie die Blätter am besten in drei Rubriken. Zum Beispiel:
- In der Mitte schreiben und malen Sie Ihre Notizen, nicht zu klein und nicht zu eng. Sie wollen ja später damit weiterarbeiten.
- Links lassen Sie einen Rand für Dinge, die Sie noch klären wollen, rechts für Kommentare, Verweise und Ihre gezielten Fragen. Beschriften und nummerieren Sie die Blätter, das erleichtert späteres Zuordnen.
Zusammenarbeiten
Eine Arbeitsgruppe sollte möglichst homogen sein:
Wissensstand, Interesse und Engagement sollten ähnlich sein, damit Reibungsverluste erst gar nicht entstehen.
Und die Gruppe sollte nicht zu groß werden, drei bis fünf Mitglieder sind genug.
Klären Sie vorher die Erwartungen der einzelnen Teilnehmer. Setzen Sie sich gemeinsame Ziele. Sich gegenseitig austauschen und gemütliches Beisammensein sind o.k., aber arbeiten Sie auch diszipliniert und nach Plan. Legen Sie vor jedem Zusammentreffen ein Teilgebiet fest. Sprechen Sie alles genau ab. Jeder bereitet sich in gleicher Weise darauf vor. Jeder listet seine Fragen auf, damit sie der Reihe nach abgearbeitet werden können.
In der Gruppenarbeit beseitigen Sie dann alle Unklarheiten, beantworten sich gegenseitig die Fragen, diskutieren die Auffassungen, kristallisieren das Wichtige heraus, vertiefen damit Ihr Wissen. So stellen Sie auch fest, wo Sie noch Wissenslücken haben. In der Gruppe können Sie auch Prüfungssituationen simulieren und üben. Dieser sinnvolle Wechsel zwischen Einzel- und Gruppenarbeit ist effizient und wirkt motivierend.
Klären Sie vorher die Erwartungen der einzelnen Teilnehmer. Setzen Sie sich gemeinsame Ziele. Sich gegenseitig austauschen und gemütliches Beisammensein sind o.k., aber arbeiten Sie auch diszipliniert und nach Plan. Legen Sie vor jedem Zusammentreffen ein Teilgebiet fest. Sprechen Sie alles genau ab. Jeder bereitet sich in gleicher Weise darauf vor. Jeder listet seine Fragen auf, damit sie der Reihe nach abgearbeitet werden können.
In der Gruppenarbeit beseitigen Sie dann alle Unklarheiten, beantworten sich gegenseitig die Fragen, diskutieren die Auffassungen, kristallisieren das Wichtige heraus, vertiefen damit Ihr Wissen. So stellen Sie auch fest, wo Sie noch Wissenslücken haben. In der Gruppe können Sie auch Prüfungssituationen simulieren und üben. Dieser sinnvolle Wechsel zwischen Einzel- und Gruppenarbeit ist effizient und wirkt motivierend.